Das Pendeln ist ein Stressfaktor. Es gehört für viele gewissermaßen zum Job, ohne wirklich dazuzugehören. Denn bezahlt wird die Fahrt zur Arbeit und nach Hause zumeist nicht. Natürlich wohnen nur die wenigsten direkt neben ihrem Arbeitgeber, so dass Pendeln zum Alltag gehört.

Allerdings sollte Stress nicht zum Alltag gehören. Amerikanische Studien haben diverse Fakten zu Tage gefördert. Daraus lassen sich einige Erkenntnisse ableiten.

So sollte das Pendeln optimiert werden!

Pendlerpauschale bei der Steuererklärung, 0,30 Km für einfache Strecke in Werbungskosten ansetzenVon 1.000 Befragten der McGill Universitätsstudie, haben 76 Prozent angegeben mit dem Auto zu pendeln. Der Fußweg folgt mit 10 Prozent, vor dem (U-)Bahn und dem Bus mit je 5,5 Prozent. Nur 3 Prozent pendeln mit dem Fahrrad.

Die Dauer des Pendelns liegt zu 76 Prozent bei null bis 30 Minuten. 18 Prozent brauchen eine halbe Stunde bis 60 Minuten. Sieben Prozent sind immerhin eine bis eineinhalb Stunden unterwegs. Und vier Prozent fahren sogar bis zu zwei Stunden.

Die Universität von Montreal hat herausgefunden, dass Strecken mit einer Dauer von über 20 Minuten das Burnout-Risiko erhöhen. Wird mehr als 35 Minuten gefahren, haben die Arbeitnehmer eine zynischere Einstellung zu ihrem Beruf. Die Pendler gaben selber zu 36 Prozent an, dass der Arbeitsweg negative Auswirkungen auf ihren Tag hat.

Der Stress beim Pendeln entsteht unter anderem durch unerwartete Verspätungen, Staus, Wartezeiten und die entstehenden Kosten.

Um den Stress zu reduzieren, können Atemtechniken angewandt werden. Vier Sekunden einatmen, zwei Sekunden halten und wieder vier Sekunden ausatmen kann während des Pendelns öfters wiederholt werden. Zudem sollten Störungen durch Elektronikgeräte vermieden werden. Wer durch das Pendeln spät dran ist, muss sich verdeutlichen, dass es schlimmeres gibt. Vielleicht kann künftig der Arbeitsweg früher angetreten werden, um diesen Stressfaktor auszuklammern. Die Fahrzeit kann unter Umständen mit dem Lesen von Büchern oder dem Hören von Hörbüchern gefüllt werden.

Wer das Pendeln satt hat, muss auf Dauer einen Weg finden näher zu seinem Arbeitsort zu ziehen. Dies ist jedoch aus familiären Gründen oder auch wegen der Kosten häufig nicht möglich.

Veröffentlicht in: Reisekosten News
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